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Kopfschmerzen

Ich habe mir so sehr aufgeregt, daß ich nun Kopfschmerzen habe.

Über meinen Sohn, bzw. über seinen nicht vorhandenen Ehrgeiz.

Die letzten beiden Englisch-Arbeiten waren echt gut. Er (wir!) hatten fleißig vorher geübt.

Nun hat der Junge seitdem die Vokabeln nicht mal mehr mit dem A* angeschaut, nullkommanull hat er gemacht. Ich habe ihn auch nicht dazu angehalten, wollte mal abwarten, wie es läuft.

Wollte mal sehen, ob er vielleicht mal sagt “ich übe mal in paar Vokabeln”. Hat er aber  nicht. Zwei Wochen lang nicht!

Bei den Hausaufgaben vorhin wußte er praktisch nichts mehr, nicht mal mehr, wie die Vergangenheit bei regelmäßigen Verben gebildet wird. Von den unregelmäßigen ganz zu schweigen.

Morgen schreibt er einen Vokabeltest und ich hoffe, daß er höchstens eine 6 schreibt!!

Möglicherweise setzt das einen gewissen Denkprozess in ihm in Gang.

Möglicherweise aber auch nicht…

Mir reichts für heute!

Wie war das mit dem Bruchrechnen?

Heute kam ich zum ersten Mal in die Situation, daß ich meinem Sohn bei den Matheaufgaben nicht recht helfen konnte, wie peinlich.

Es geht um Bruchrechnen, und zwar um das Addieren bzw. Subtrahieren von nicht-gleichnamigen Brüchen.

Beispiel: 21/12 - 12/28

Man muß die Brüche gleichnamig machen, das ist mir  klar. Aber ich weiß nicht, wie man da am cleversten rangeht. Ich sehe zwar, daß die 4 in beiden Nennern drin ist, aber weiter komme ich mit dieser Erkenntnis nicht. Und wenn ich beide Nenner multipliziere, dann kommt am Ende sicher etwas richtiges raus, aber elegant ist das nicht.

Wie macht man das?

Vielleicht habt Ihr einen Tip oder gar einen Trick? Oder sieht man das halt einfach?

Sex-Sätze in der Schule?

Ich will ja nicht hoffen, daß ich mit diesem Titel den ein oder anderen Spammer anlocke, aber er mußte sein (der Titel)

Kürzlich gab es eine Aufgabe in einer Englischarbeit meines Sohnes, die ernicht auf Anhieb kapiert hatte. Die Lehrerin hat ihm freundlicherweise übersetzt, was dort stand und er hat es sich dann schnell auf Deutsch hingeschrieben:

“Schreibe sex Sätze über Dein Wochenende”

Da ich des englischen mächtig bin und das Arbeitsblatt vor mir hatte, wußte ich zum Glück, was wirklich gemeint war *g*

Schuld ist immer der Lehrer

Ist ja auch viel einfacher, alles auf diese Berufsgruppe zu schieben als auf das eigene, mitunter faule oder gar schlecht erzogene Kind.

Wir haben mit der Englischlehrerin unseres Sohnes nur die besten Erfahrungen gemacht. Und hören von mindestens 2 anderen Eltern bitterste Beschwerden.

Auf Nachfragen hin stellt sich dann raus, daß es nur an mangelnder Kommunikation lag. Und nicht an der Lehrkraft.

Beispiel:

Die Mutter eines anderen legasthenen Sohns beschwert sich bei uns (!) während eines Klassenfests (!), die Lehrerin hätte ja diverse Fehler bei einer Arbeit gar nicht als Legasthenie-Fehler anerkannt und sie wüßte gar nicht warum.

Ich frage daraufhin, ob sie denn mit Frau XY (der Name der Lehrerin) schon darüber gesprochen hätte.

Sie fragt: Wer ist denn das?

Hallo? Sie redet mit der Frau nicht, kennt nicht mal ihren Namen und erwartet, daß diese hellsehen kann, was den Sohn betrifft?

Anderes Beispiel:

Eine Mutter beschwert sich, die Lehrerin hätte ihrem Sohn in Englisch eine 4 gegeben und hätte ihn faul genannt.

Erst nach mehrmaligem Nachfragen rückte sie dann damit heraus, daß der Herr Sohn in der Tat  praktisch nie Hausaufgaben gemacht und auch nicht gelernt hätte.

Nun, das nennt man doch faul, oder? Welche Note hätte der Junge bekommen sollen??

Es gibt bei den Lehrern sicher auch weniger geeignete, wie in jedem Beruf. Aber wir haben seit Jahren die Erfahrung gemacht, daß man den Menschen auf Augenhöhe begegnen muß und sie nicht für alles Leid des Kindes oder der Familie verantwortlich machen darf. Sie tun in der Regel ihr bestes und wenn man das anerkennt, also auch mal ein Lob äußert, dann sind sie selbstverständlich kooperativ.

Wenn man natürlich jede Gelegenheit nutzt, lieber zu lästern als zu kommunizieren und dabei noch liebend gern Dinge weiter gibt, die man von jemandem gehört hat, der sie wiederum über Ecken gehört hat, die man aber selbst gar nicht beurteilen kann, dann ist das ein wirkliches Armutszeugnis.

Eignungsprüfung für Lehramtsanwärter

Die hessische FDP möchte Lehramtsanwärter vor mit dem Staatsexamen, also vor Beginn des Referendariats prüfen, ob sie persönlich und pädagogisch als Lehrer geeignet wären.

Und wenn sie als nicht geeignet durchfielen, wäre immer noch genügend Zeit, auf einen anderen Beruf umzusatteln.

Es gäbe zuviele Lehrer mit zuwenig Widerstandskraft und sozial-kultureller Kompetenz.

Die Idee an sich finde ich prima. Davon profitieren sicher nicht nur die Kinder, sondern auch die künftigen Lehrer. Die sind vielleicht auch froh, wenn sie frühzeitig erfahren, daß sie besser nicht mit Kindern arbeiten sollten.