viel zu lesen

Gabs heute in Frankfurt, in der Ausstellung “Absolut privat“, im Museum für Kommunikation.

Zunächst mal ist der komplette Fußboden mit Filzplatten belegt, auf denen Worte von diversen bekannten und unbekannten Menschen gedruckt sind.

Dann gibts jede Menge privater Tagebücher, die meisten allerdings für mich und meine liebe Begleitung kaum lesbar, das wenigste war so jung, daß es in unserer heutigen Schrift geschrieben war.

Vieles von unbekannten Privatpersonen, einiges von bekannten Menschen, wie z.B. Herrn Kafka, Herrn Goethe, Herrn Goebbels und natürlcih Fräulein Frank.

Dazu dann die gedruckten Beschreibungen und Erklärungen, manche auch in hörbarer Form mit Hilfe von Kopfhörer.

Und hier und da ein PC mit einem blog.

Die wirkliche Entwicklung “vom Tagebuch zum Weblog” war nun nicht so klar zu sehen, es hat sich halt einfach so ergeben, weiß auch nicht  wie man dies deutlicher hätte rausstellen sollen.

Am beeindruckendsten fand ich eigentlich die Geschichte von Herrn Dietmar Riemann, der in Tagebüchern von der Beantragung seiner Ausreise aus der DDR bis  hin zur Genehmigung alles akribisch aufgeschrieben hat. Die Bücher hat er im Balgen einer alten Studiokamera versteckt und nur bei  Dunkelheit rausgeholt, weil das Zimmer keine Vorhänge hatte.

Fazit: Sehr interessant, aber viel Stoff, der einen irgendwann ermüdet. Alles kann nach so einem Vormittag nicht hängen bleiben, aber zumindest hat sich vieles in mein Hinterstübchen geschlichen und läßt sich hoffentlich mal wieder abrufen.

Ein Kommentar

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  1. 26. März 2008 (16:41) | Permalink
    1

    Ja interessant war´s, wenn ich mir auch ein paar mehr Erklärungen zum Thema Blog gewünscht hätte…ein Unwissender weiß nach der Ausstellung noch nicht was ein Blog ist.. Ich fand die Holzscheie recht interessant..aber stimmt der Herr Riemann war am eindrücklichsten dargestellt. gruß Heike

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